4. Eiskletterfestival

Text: Raimund Mühlburger – Osttirol-heute

4. Eiskletterfestival in Matrei war trotz angespannter Wettersituation voller Erfolg

Rund 300 Eiskletterer und Zuschauer ließen sich das Top-Winterevent im Tauerntal nicht entgehen – Julia Poppeller und Matthias Wurzer siegten beim Eismaster.

Zum bereits 4. Mal fand im Eispark nahe des Felbertauerntunnels und des Matreier Tauernhauses vom 11. bis 13. Jänner 2019 das Eiskletterfestival Osttirol statt. Als Veranstalter trat die AlpinPlattform Lienz auf, der ausführende Verein waren die „Freunde des Eispark Osttirol”. „Trotz der angespannten Wetter- und Lawinensituation mit der Ungewissheit, ob der Felbertauerntunnel befahrbar ist, fanden überraschend viele Sportler und Zuschauer den Weg zu uns ins Tauerntal”, freute sich dessen Obmann Vittorio Messini.

Ines Papert aus Deutschland und Luka Lindic aus Slowenien sorgten für einen kurzweiligen, informativen, vor allem aber auch lustigen Abend im Matreier Tauernhaus.

Schon beim Eröffnungsvortrag von Eiskletter-Weltmeisterin Ines Papert und dem erfolgreichen Alpinisten Luka Lindic im Matreier Tauernhaus war der Andrang groß. „Die beiden sorgten für einen kurzweiligen und informativen – vor allem aber auch lustigen – Abend im Tauernhaus”, so Messini. An den Eiskletter-Workshops am Samstag und Sonntag nahmen rund 50 Eiskletterer teil. Den 4. Eismaster gewann bei den Damen Julia Poppeller aus Matrei vor Madlen Marinelli (ebenfalls aus Matrei) und Verena Klaunzer aus Gaimberg.

Vittorio Messini: „Bedanken möchte ich mich neben den Bergführern und den Sponsoren vor allem auch bei den Matreier Bergrettern. Sie haben uns im Zelt insbesondere auch mit warmen Getränken versorgt. Ohne die Bergrettung Matrei wäre eine Durchführung nicht möglich gewesen.”

Bei den Herren hatten die Kalser die Nase vorn. Matthias Wurzer setzte sich vor Michael Amraser und Peter Wurzer durch. Die Durchführung des Eiskletterfestivals war heuer aufgrund der Wetterverhältnisse und der schwierigen Schneesituation – insbesondere in den Nordalpen – eine besonders große Herausforderung. „Viele Bergführer waren in der Woche vor dem Festival jeden Tag unterwegs, um beim Herrichten mitzuhelfen. Trotz der schwierigen Verhältnisse konnten wir mit sachlichen Argumenten die Durchführung rechtfertigen, und so stand einem erfolgreichen Festival nichts im Wege”, betont Vittorio Messini.

 

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